








Sex lustvoll zu geniessen und gute Beziehungen eingehen zu können, darin liegen für mich die wahren Schätze der menschlichen Natur. Tatsächlich gibt es für mich keine günstigere, ökologisch unbedenklichere und somit wahrhaftig nachhaltige Art, Glück zu empfinden.
Jedoch gibt es zahlreiche Stolpersteine, die den Zugang zu diesen Quellen des menschlichen Glücks erschweren können. Als Beraterin ist es mein Ziel, zusammen mit meinen Klienten diese höchst persönlichen Hindernisse zu erkennen und zu überwinden.
So wachsen sich manche Lernschritte und Gewohnheiten zu Problemen aus und führen zu Frustrationen. Sexuelle Probleme gehen oft mit Verunsicherung und Verzweiflung einher. Der körperorientierte Ansatz bietet hierbei konkrete Lösungen, sexuelle Grenzen zu erweitern.
Die Sexualtherapie nach dem Modell Sexocorporel richtet sich an Menschen jeden Alters, jeglicher Beziehungsformen und sexueller Orientierungen. Grundsätzlich kann eine Sexualtherapie einen persönlichen Lern- und Entwicklungsprozess anstossen und beeinflusst dann sowohl das eigene Lustempfinden als auch den Austausch und die Kommunikation mit Partnerpersonen.
Die Sexualberatungen erfolgen stets ohne Berührungen und bei vollständiger Bekleidung. Die Beratungsgespräche können durch Körperübungen ergänzt oder vertieft werden.

Fragestellungen und Probleme, die in einer Sexualtherapie behandelt werden können:
• Allgemeine Informationen zu Fragen und Unsicherheiten rund um die eigene Sexualität
• Sexuelle Weiterentwicklung (ohne Funktionsstörungen)

Spezifische Beratung betreffend sexueller Probleme, beispielsweise:
• Verminderte / übermässige sexuelle Lust
• Erektionsprobleme / Schwierigkeiten erregt zu werden
• Vorzeitiger oder verzögerter Samenerguss
• Orgasmusprobleme
• Vaginismus / Schmerzen beim aufnehmenden Geschlechtsverkehr (Dyspareunie)
• Unsicherheiten betreffend sexueller Vorlieben (Praktiken/Fetische/Fantasien/Paraphilien)
• Sexuelle Unsicherheit
• Probleme bei der Paarsexualität (Aktivitäten / Begehren / Lustlosigkeit / Verführung / Fremdgehen)
• Pornografie- resp. Sexsucht
• Probleme nach Operationen oder Erkrankungen
• Sexualität bei Beeinträchtigung oder Erkrankung
• Einschränkungen in der Sexualität nach sexueller Gewalt (traumasensible Beratung)
Ich berate Paare auf Basis ihres Liebeslebens, ihrer Fragestellungen und ihrer Konflikte. Meine Haltung hierbei ist, dass Probleme Ausgangspunkte für neue Entwicklungen sein können, gerade auch in sexuellen Gefilden. Spannungen können aber auch unerträglich sein, vor allem wenn alte Verletzungen immer wieder für Unruhe sorgen. Zusammen gehen wir diesen auf den Grund.
Ich arbeite hauptsächlich mit EFT (Emotionsfokussierte Paartherapie), aber selbstverständlich fliessen auch Elemente von Sexocorporel und systemischer Paartherapie in meine Beratungen ein.
Für mich ist es selbstverständlich, Menschen mit Offenheit entgegenzutreten – unabhängig von ihrer geschlechtlichen Wahrnehmung und ihrer/ihren sexuellen Orientierungen(en). Insofern sind mir alle Identitäten und Anziehungscodes, die sich hinter Buchstaben verbergen mögen, willkommen: Ich berate Menschen auf Grund ihrer Anliegen. Den Körper betrachte ich als ein Instrument, worauf es das lustvolle Spielen zu erlernen gilt.
Auch Singles geraten mit anderen Menschen in Beziehungsschwierigkeiten, sei es im Hinblick auf unerfüllte Wünsche nach Partnerschaft, Sex, Intimität oder Kinder. Auf Tinder und ähnlichen Plattformen weht ein rauer Wind. Auch bei solchen Problemen vermag ich meine Unterstützung anzubieten.
Es gibt viele verschiedene Formen von offenen Beziehungen, in ihrer jeweiligen Ausgestaltung sind sie aber immer höchst individuell. Polyamore Verbindungen und andere Formen von offenen Beziehungen einzugehen, das setzt nicht nur Mut und Vertrauen, sondern darüber hinaus viel Beziehungsarbeit voraus. Man kann sehr offen lieben, muss aber eine Balance halten, die über das klassische Verständnis von Beziehungen hinausgeht. Besonders anspruchsvoll ist es, bei all der Dynamik, die sich in einem Tanz zu dritt oder mit noch mehr Beteiligten ergibt, nicht aus dem Takt zu geraten. Ich unterstütze Sie sehr gerne bei Ihren Anliegen.
Der Klassenverband, ob gemischtgeschlechtlich oder getrennt, ist ein Ort, der grosse Achtsamkeit verlangt, um darin effektiv zu wirken. Stufengerecht bringe ich die wesentlichen Themen ein und lasse den Dialog zu, ohne ihn zu forcieren.
Meine Grundhaltung ist es, den Kindern und Jugendlichen zu vermitteln, dass Sex etwas Positives ist und dass der Umgang mit dem eigenen Körper so wert- wie lustvoll ist.

Oft werde ich als leidenschaftlich, motivierend, kreativ und unkonventionell beschrieben – als eine Frau, die ihren eigenen Weg geht und auch vor Konfrontationen nicht zurückschreckt.
Geboren und aufgewachsen bin ich in Schweden. Nach Wanderjahren in Indien und Grossbritannien habe ich schliesslich in der Schweiz dank der Liebe Wurzeln geschlagen. Die Fülle an Kulturen, Lebensstilen und Ansichten, in die ich so Einblick erhalten durfte, haben mich massgeblich geprägt und zu dem offenen und neugierigen Menschen gemacht, der ich heute bin. Als Kind habe ich im Wald nach Tierknochen gegraben, später packte mich die Faszination für die menschliche Anatomie und Physiologie, was sich dann in meiner Berufswahl niedergeschlagen hat. Zeiten des Leidens und die Berührung mit dunkleren Seiten des Lebens haben mir schliesslich in den letzten paar Jahren die intuitiven und empathischen Anteile meiner Persönlichkeit nähergebracht. Mithin gewann ich Erkenntnisse, die nun unerlässlich sind für meine Arbeit als Therapeutin.
Ich schrecke vor keinen Themen zurück, egal wie schambehaftet oder tabubeladen sie sein mögen. Meine Praxis ist ein sicherer Raum, in dem Körper und Geist mit Wohlwollen begegnet wird und verborgene Geheimnisse zu Tage gefördert werden dürfen.

Ich (sie/ihr) lebe mit meinem Mann und unseren zwei Töchtern in Trin (GR). Derzeit arbeite ich, neben meiner Selbständigkeit, als Co-Masterstudiengangleiterin und Dozentin am ISP Zürich. Für Workshops, Schulungen oder Vorträge können Sie mich gerne kontaktieren.
Ich bin Mitglied vom Fachverband für Sexologie Schweiz (FSS), Fachverband sexuelle Gesundheit in Beratung und Bildung, Sexuelle Gesundheit Schweiz und Polyamorie Schweiz.
suedostschweiz
11.6.2025 «Der Klippensprung zur eigenen Lust: Unsere Autorin zeigt, wie wenig es manchmal braucht» (Link) (pdf)
suedostschweiz
27.5.2025 «Verführen ist lernbar: Unsere Autorin hat es bei einer Churer Sexologin getestet» (Link)(pdf)
suedostschweiz
14.5.2025 «Lust auf Lust: Wie der Kurs einer Sexologin in Chur intime Geheimnisse enthüllt» (Link)
20min
6.1.2024
«Geld ist zum Fetisch geworden» – Sexologin erklärt FinDom (Link)
16.12.2024
Youtube-Videoportrait vom Institut für Sexologie, Zürich
«Einblick in die Expertise der Co-Leiterin des Masterstudiums» (Link)
Im Wort Sexocorporel fliessen zwei Begriffe zusammen: Sex und Körper. Sexocorporel steht für ein ganzheitliches Modell von Sexualität, das sowohl ihre kognitiven als auch die emotionalen, körperlich-sinnlichen Aspekte beschreibt. Entwickelt wurde das auf einer körperbasierten Therapiemethode beruhende Konzept in den 1970er und 1980er Jahren von Professor Jean-Yves Desjardins.
Kern der Methode ist der Gedanke, dass sich sexuelle Funktionsstörungen und Lustlosigkeit durch eine verbesserte Körperwahrnehmung und gezielte Bewegungssequenzen behandeln lassen. Sexocorporel ist aber auch ein Mittel für jede und jeden, die/der ihre/seine Sexualität weiterentwickeln möchte. Es handelt sich um eine ressourcenorientierte Methode, die auf bereits vorhandenen Fähigkeiten aufbaut. Mehr über Sexocorporel erfahren unter Sexocorporel.com.
Das Konzept der emotionsfokussierten Paartherapie (EFT) wurde von Dr. Sue Johnson und Leslie Greenberg in den 1980er Jahren entwickelt und ist eine von wenigen Paartherapieformen, die erwiesenermassen als wirksam gelten. Mithilfe von EFT können destruktive Muster in der Beziehung leichter erkannt und verändert werden, was wiederum die emotionale Verbundenheit in der Beziehung fördert. EFT ist ein Therapieansatz, der die zentrale Bedeutung von Emotionen und Bindung für unsere psychische Gesundheit betont. Gefühle werden dabei nicht als Problem verstanden, sondern als wichtiger Wegweiser zu unerfüllten Bedürfnissen und Beziehungserfahrungen.
EFT hat sich insbesondere in der Arbeit mit Paaren, aber auch in der Einzeltherapie und Traumatherapie als wirksam erwiesen. Belastende Beziehungsmuster und emotionale Verletzungen werden schrittweise erfasst und in einem sicheren therapeutischen Rahmen bearbeitet. Ziel ist es, emotionale Sicherheit zu fördern und neue, korrigierende Beziehungserfahrungen zu ermöglichen. Im Mittelpunkt steht das Verstehen und Verändern emotionaler Muster – hin zu mehr Verbundenheit, Klarheit und innerer Stabilität.
Für mehr Informationen, siehe EFT-Paartherapie
Internal Family Systems (IFS) ist ein wissenschaftlich fundierter Therapieansatz, der die Psyche als ein System verschiedener innerer Anteile versteht. Diese Anteile entwickeln sich insbesondere als Reaktion auf belastende oder traumatische Erfahrungen und übernehmen schützende Funktionen.
In der Traumatherapie hat sich IFS als besonders wirksam erwiesen. Der Ansatz ermöglicht einen achtsamen und strukturierten Zugang zu verletzten Anteilen, ohne zu überfordern. Dabei steht die Entwicklung innerer Sicherheit im Vordergrund – eine zentrale Voraussetzung für die Verarbeitung und Integration traumatischer Erlebnisse.
In meiner Arbeit nutze ich IFS traumasensibel, ressourcenorientiert und in Ihrem individuellen Tempo. Ziel ist es, Stabilität, Selbstmitgefühl und innere Klarheit zu fördern.
Mehr darüber erfahren: https://ifs-europe.net/

Internal Family Systems (IFS – Arbeit mit der inneren Familie) ist ein wissenschaftlich fundierter Therapieansatz, der die Psyche als ein System verschiedener innerer Anteile versteht. Diese Anteile entwickeln sich insbesondere als Reaktion auf belastende oder traumatische Erfahrungen und übernehmen schützende Funktionen.
In der Traumatherapie hat sich IFS als besonders wirksam erwiesen. Der Ansatz ermöglicht einen achtsamen und strukturierten Zugang zu verletzten Anteilen, ohne zu überfordern. Dabei steht die Entwicklung innerer Sicherheit im Vordergrund – eine zentrale Voraussetzung für die Verarbeitung und Integration traumatischer Erlebnisse.
In meiner Arbeit nutze ich IFS traumasensibel, ressourcenorientiert und in Ihrem individuellen Tempo. Ziel ist es, Stabilität, Selbstmitgefühl und innere Klarheit zu fördern.
Mehr darüber erfahren: https://ifs-europe.net/




Mein Beratungsraum in Chur
Leichte Zugänglichkeit ist mir ein Anliegen, daher biete ich zusätzlich zum klassischen Besuch in meiner Praxis Telefonberatungen und Zoom-Beratungen an.
Ich spreche Deutsch, Englisch, Schwedisch und Französisch.
Als Mitglied beim Fachverband Sexologie Schweiz FSS (https://sexologie-schweiz.ch/) verlange ich die branchenüblichen Ansätze. Die Sexual-resp. Paartherapie kann normalerweise nicht über die Krankenkasse abgerechnet werden (ausser bei ASCA-angeschlossenen Versicherer, siehe Konditionen unten).








Eine meiner Leidenschaften ist es, Wissen auf eine humorvolle, nahbare und verständliche Weise zu vermitteln. Meine Begeisterung für die Sexualwissenschaften verbinde ich dabei mit meiner lebendigen Art zu dozieren. Ob auf Deutsch oder Englisch, online oder vor Ort – ich vermittle Inhalte mit verständlichen Beispielen, wissenschaftlicher Stringenz und vollem Einsatz.
Für Details zu meinem Werdegang und Ausbildung sowie meinen Publikationen klicken Sie bitte auf diesen Link.
Unter folgendem Kontakt können Pressebilder und Lebenslauf bestellt werden.
Haben Sie Interesse an einem meiner Vorträge oder Workshops? Bitte geben Sie mir Ihren Namen und Email an – ich informiere Sie per E-Mail, sobald ein neuer Vortrag oder Workshop stattfindet.







